Agenda Büro Bruchsal; Hauptamt
Alexandra Geider
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Was ist die Agenda 21 in Bruchsal
Die Agenda-Bewegung feiert 10-jähriges Jubiläum
Zehn Jahre Agenda 21 in Bruchsal
Was getan wurde und was getan werden muss
Bruchsal (pa): Jeder Mensch hat ein Recht auf ein gesundes, produktives Leben in einer intakten Umwelt und auf lebenswerte Zukunftsperspektiven! Darüber waren sich auf der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro im Jahre 1992 über 170 teilnehmende Staaten – darunter auch die BRD- einig. Um dies zu verwirklichen, wurde damals ein weltweites Aktionsprogramm gestartet: Die Agenda 21.
Der Begriff Agenda kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „was getan werden muss“. Denn, auch da war man sich in Rio einig, es besteht dringender Handlungsbedarf. Es geht darum, eine Vision zu verwirklichen hinter der die feste Überzeugung steht: Soziale Gerechtigkeit, Umweltverträglichkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit stehen nicht im Widerspruch zueinander sondern können eine Einheit bilden! Dies lässt sich aber nur erreichen, wenn die Menschen auf der ganzen Welt zusammen helfen. Daher das Motto der Agenda: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Die Basis, die eine solche Entwicklung tragen kann, ist also jede/r Einzelne von uns. Die Agenda lebt vom Engagement auf der lokalen Ebene, lebt vom lebendigen Dialog, von einem daraus erwachenden Bewusstsein für die wesentlichen Themen unserer Zeit, von dem gemeinsamen Erkennen der Notwendigkeit und dem daraus erwachsenden Bedürfnis zu handeln.
Seit Dezember 1999 ist die Agenda 21 durch zahlreiche ehrenamtliche Akteure auch in Bruchsal vertreten. Am 27. März wird sie ihr 10jähriges Jubiläum feiern. Viele gute Projekte und Aktionen wurden in diesen Jahren durchgeführt:
Die Umwelt- und Energietage der Arbeitsgruppe „Energiesparen und regenerative Energien“, der Begrünungswettbewerb der Arbeitsgruppe „Stadtgrün“, die unzähligen Tauschaktionen der Arbeitsgruppe „Soziale Dienste / Tauschring“, die Veranstaltung zum Thema „Fairer Handel statt Billigschnäppchen“ der Arbeitsgruppe „Forum Eine Welt“ oder auch das partnerschaftliche Bildungsprojekt APDASA 21 in San Pablo/Peru der Arbeitsgruppe „Projektgarten Heubühl“ um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Auch an der aktuellen SEPA-Diskussion sind die beiden Arbeitskreise „Stadtentwicklung, Umwelt und Energie“ und „Gesellschaft, Soziales und Kultur“ mit ihren derzeit acht aktiven Arbeitsgruppen beteiligt, um sicherzustellen, dass die Entscheidungen hinsichtlich der Gestaltung der Bruchsaler Innenstadt auch unter Berücksichtigung der Agenda-Richtlinien getroffen werden.
In den kommenden Ausgaben des Amtsblatt werden wir Ihnen wöchentlich eine AGENDA Arbeitsgruppe ausführlich vorstellen.
Wenn auch Sie dann Lust bekommen, mit einem kleinen Schritt dazu beizutragen, das Gesicht der Welt zu verändern, sind Sie herzlich eingeladen mitzuwirken!
Informationen zur Agenda und Kontaktinformationen zu den einzelnen Arbeitsgruppen erhalten Sie beim Agenda-Büro der Stadt Bruchsal (Alex Geider, Telefon 07251/79-373 oder Alexandra.Geider@Bruchsal.de oder Inge Ganter, Telefon 07251/79-364 oder Inge.Ganter@Bruchsal.de ) .
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