AG Innenstadt, Fußgängerzone, Gewerbeansiedlung

 

bisherige Arbeit der Arbeitsguppe

Die Gruppe „Innenstadt, Fußgängerzone, Gewerbeansiedlung“ in der Agenda 21 -Nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität- traf sich erstmals am 2. März 2000. Unter ihrem 1. Sprecher Harry Mühl (Rechtsanwalt) wurde die Vortragsveranstaltung „Zukunft Bruchsal, Leben + Einkaufen in der Stadt“ veranlasst und mitorganisiert. Am 21.07.00 sprach hierüber der City-Marketing Experte Christian Klotz im Bürgerzentrum.

Die Gedanken und Ideen von Herrn Christian Klotz wurden danach in vielen Gremien diskutiert und besprochen, analysiert und haben manches Gespräch in Sachen „Stadtentwicklung“ beeinflußt.

Zum Econ-Gutachten hat die Gruppe ausführlich Stellung bezogen unter Herrn Harry Mühl.

Jeweils am 1. Donnerstag eines Monats trifft sich die Gruppe im „Ratskeller“.

Folgende Themenkreise wurden angegangen:
a) Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur sowohl des fließenden wie ruhenden Verkehrs, Parkleitsysteme.
b) Gestaltung des alten Marktplatzes
c) Schaffung von zusätzlichen Pkw-Stellplätzen für den Kunden-Pkw-Verkehr in der Innenstadt
Bsp. Parkhochhaus Orbinstraße
Parkhochhaus beim Bahnhof
Um so das geschäftliche Leben, das eine kleine Innenstadt wie Bruchsal benötigt, aufrechtzuerhalten gegenüber den großen Einkaufszentren drumherum.

Auch ist man in der Gruppe der Auffassung, daß es nötig ist, die Fußgängerzone im oberen Bereich der Kaiserstraße zu reduzieren. Hier sollen Gedanken und Ideen weiter vertieft werden.

Einstimmig hat die Agendagruppe unter ihrem 2. Sprecher Dr. Volker Schuler zur Gestaltung des Bahnhofbereiches Stellung bezogen und Ideen entwickelt.

Die Agenda-Gruppe strebt an: Eingeschossige Pkw-Tiefgarage unter dem Bahnhofvorplatz - angefangen vom Rathaus II bis zum Saalbach unter Einbezug des Gleiskörpers Bahnsteige mit einer fuß- und radläufigen Unterführung, beginnend an der Ostseite der Bahnhofstraße bis zum Westen der Stadt (Güterbahnhof). Hier steht die Gruppe mit ihrem Planvorstellungen ganz im Widerspruch zum Stadtplanungsamt, das eine Steglösung bevorzugt. Die Gruppe wird hier die eingebrachten Vorschläge konsequent weiterverfolgen, ohne weitere wesentliche Problempunkte aus den Augen zu verlieren.

Den größten Erfolg konnte die Gruppe verbuchen, als es erstmalig gelang, die Planungsideen zur Gestaltung des Bahnhofumfeldes vorzutragen den städtischen Ausschüssen Verwaltung, ÖPNV, Umwelt und Technik, am 28. Jan. 2001 im Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums.
Die Einladung durch OB Bernd Doll bezeichnete der neue Sprecher der Gruppe, Arno Wiest, als eine historische Stunde für die Gesamtagenda 21 in Bruchsal, denn dies scheint ein Zukunftsweg zu sein, wenigstens die wesentlichen, in vielen Abenden zusammengetragenen Ideen über die Ausschüsse an den Rat der Stadt Bruchsal heranzutragen.

Ob letzten Endes die vorgeschlagenen Ideen umgesetzt werden, dies ist einzig Sache des Gemeinderates.

Doch Nutzen sollte man die Arbeit der Agendagruppen, die sich zum Teil aus qualifizierten Fachleuten zusammensetzen.

Gerade in Zeiten mangelnder Steuereinnahmen könnte manches Gutachten ersetzt werden durch vorhandenes Fachwissen in den Agenda-Gruppen.

 
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